Statements

Christian Lohr, Nationalrat

«Die Pflegefachpersonen nehmen ihre Verantwortung wahr und lassen ein hohes Engagement spüren. Ich habe jederzeit gespürt, dass man mir Gutes tun will. In meiner persönlichen Erfahrung mit Pflegedienstleistungen habe ich besonders die fachliche Kompetenz geschätzt. Positiv fiel mir die seriöse Bedarfsabklärung und das angenehm routinierte Arbeiten der Pflegefachkräfte auf. Ebenso habe ich gespürt, dass die Pflegenden ihre Tätigkeit mit viel Motivation ausüben. Wünschenswert wäre etwas weniger Zeitdruck für die Pflegekräfte. Ich habe selbst erlebt, dass Pflegefachkräfte sich ganz in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Ihre Arbeit verdient höchste Wertschätzung und auch von politischer Seite her unsere volle Unterstützung. Deshalb stehe ich voll und ganz hinter der parlamentarischen Initiative zur gesetzlichen Anerkennung der Verantwortung der Pflege. Sie wird wesentlich dazu beitragen, dass in der Pflege heute zeitgemässes Arbeiten auf hohem professionellen Niveau möglich ist.»

Carlo Janka, Skirennfahrer

«Ich respektiere die anspruchsvolle Arbeit der Pflegefachpersonen, deren Beruf für mich einen sehr hohen Stellenwert hat. Die Tätigkeit setzt vom diplomiertem Pflegefachpersonal sehr viel Menschlichkeit, Empathie und Wissen voraus. Ich konnte dank meinen Grosseltern, die in einem Alters- und Pflegeheim lebten, einen Einblick in den anspruchsvollen Berufsalltag der Pflegefachpersonen gewinnen. Das Vertrauen, das man den Pflegefachpersonen entgegenbringt, stellt für mich die Basis für eine erfolgreiche Behandlung dar. Dabei spielen sowohl die Kommunikation wie auch die Wissensvermittlung eine sehr zentrale Rolle. Wenn die Pflegefachpersonen ihre Handlungen ohne ärztliche Unterschrift bei den Kassen abrechnen können, wird ihnen mehr Vertrauen und Wertschätzung für ihre Arbeit entgegengebracht. Ich kann mir vorstellen, dass dies die Attraktivität dieser Profession steigern könnte.»

Gardi Hutter, Schauspielerin

«Während ein paar Jahren habe ich eine alte Freundin im Pflegeheim besucht, und war immer tief beeindruckt von der Freundlichkeit und Professionalität der Pflegefachpersonen. Überall in der Welt stehen Sockel mit ‹berühmten Helden›. Meist haben sie mit Kampf und Krieg zu tun. Und mit Macht. Ich vermisse die Sockel mit ‹stillen Heldinnen und Helden›. Sie haben mit Schmerz und Krankheit zu tun. Und mit Ohnmacht. Für mich sind sie die wahren Helden. Es sind die Pflegefachpersonen, die sich professionell, freundlich und geduldig um unsere Kranken und Alten kümmern.»

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