Aktuell

07.11.2018

Zum Jahrestag der Einreichung der eidgenössischen Volksinitiative für eine starke Pflege machten in acht Schweizer Städten hunderte Freiwillige symbolisch auf den Fachkräftemangel in den Pflegeberufen aufmerksam, während (...)
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25.10.2018

Der SBK äussert sich in der Vernehmlassung gegen geplante Änderungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung KLV. Eine Senkung der Krankenkassenbeiträge an die Spitex läuft der Strategie ambulant vor stationär zuwider und verstärkt (...)
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«Krankenpflege»

Lohnklagen

Als sog. weiblich identifizierter Beruf wird die Gesundheits- und Krankenpflege lohnmässig nach wie vor diskriminiert – im Vergleich mit männlichen Berufen, die gleich anspruchs- und verantwortungsvoll sind. Auch nach Inkrafttreten des Gleichstellungsgesetzes GlG (1996) sind die Hürden auf dem Weg zum gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit zahlreich und hoch.

Der SBK lässt nichts unversucht, um die Möglichkeiten des GlG auszuschöpfen und den Angehörigen des Pflegeberufes zu einem diskriminierungsfreien Lohn zu verhelfen. So hat er in zahlreichen Kantonen Lohngleichheitsklagen geführt und dadurch auch zu einer Weiterentwicklung der Rechtsprechung zur Gleichberechtigung von Frau und Mann beigetragen.

Trotz vereinzelter, frustrierender Rückschläge ist es dem SBK gelungen, auf diesem Weg, namentlich in den Kantonen Zürich, Solothurn, Baselland und St. Gallen, eine massive Lohnerhöhung zu erwirken.

Der SBK wird auch bei der Auswertung der vom GlG vorgesehenen Rechtsmittel beigezogen und trägt damit zu deren künftigen Optimierung bei.