Gleichstellung und Lohngleichheitsklagen

Als sog. weiblich identifizierter Beruf wird die Gesundheits- und Krankenpflege punkto Arbeitsbedingungen in mannigfacher Hinsicht diskriminiert.

Dazu gehören:

  • Mangelnde Vereinbarkeit von Berufs- und Privat-/Familienleben resp. Mutterschaft, auch durch eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeiten
  • Missachtung von Schutzvorschriften für schwangere Arbeitnehmerinnen
  • Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
  • Lohndiskriminierung im Vergleich mit traditionell männlich geprägten Berufen; trotz Gleichstellungsgesetz (GlG)

Der Einsatz des SBK

Der SBK hat in zahlreichen Kantonen Lohngleichheitsprozesse geführt. Auf diesem Weg konnte er insbesondere in den Kantonen Zürich, Genf, Solothurn, Baselland, Zug und St. Gallen ansehnliche Lohnerhöhungen zu erwirken.

Als Verband mit besonders langer Erfahrung mit Lohngleichheitsklagen wird der SBK auch bei der Auswertung der vom GlG vorgesehenen Rechtsmittel beigezogen und trägt damit zu deren Weiterentwicklung und hoffentlich Optimierung bei.

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