Psychiatriepflege

Psychiatrische Pflege

Pflegefachpersonen mit psychiatrischem Schwerpunkt sind in stationären, ambulanten und teilstationären Settings tätig. Sie erarbeiten gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen Möglichkeiten, mit den Auswirkungen und Folgen von Erschütterungen, Krankheit und Therapie umzugehen und unterstützen individuelle Genesungswege.

Psychiatriepflegefachpersonen sind in psychiatrischen Kliniken, in Spitälern, in Altersheimen, in der Spitex, in Wohneinrichtungen, in Gefängnissen, in Beratungsstellen, in Werkstätten, freiberuflich und in vielen anderen Einrichtungen tätig. Entsprechend breit ist das Aufgabenfeld.
Die Basis von Psychiatriepflege ist Beziehungsgestaltung, die sich je nach Arbeitsumfeld und Auftrag unterscheidet. Die Pflegefachpersonen nutzen verschiedene Gesprächs- und Beratungstechniken um zielorientiert mit Betroffenen und Angehörigen zu arbeiten. Dabei stehen Empowerment und Selbstmanagementförderung an erster Stelle.

Psychiatrie-Kommission

Die Psychiatrie-Kommission erarbeitet für den SBK Zentralvorstand Standpunkte, Stellungnahmen und Argumentarien zu aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen mit psychiatrischem Fokus.

Die Kommission führt am jährlichen SBK-Kongress jeweils zwei Workshops oder Referate durch in verschiedenen Sprachen, und in Zusammenarbeit mit Betroffenen und oder Angehörigen.

Die Mitglieder repräsentieren in der Regel die Landes- und Sprachregionen, die oben beschriebenen Settings, sowie verschiedene Arbeitsfelder (z.B. Kinder, Forensik) und Funktionen (Management, Bildung, Praxis oder Forschung).

Mitglieder der Kommission

  • Sofia Barca (Präsidentin)
  • Miro Barp
  • Anne-Marie Bettinelli
  • Christine-Ambre Félix
  • Udo Finklenburg
  • Esther Indermaur
  • Stefan Kunz
  • Catia Lopes
  • Franziska Rabenschlag

Hinweis für freiberufliche Pflegefachpersonen Psychiatrie

Damit psychiatrische Pflegeleistungen durch die Krankenkassen vergütet werden, muss die Bedarfsabklärung durch eine Pflegefachperson mit psychiatrischer Berufserfahrung durchgeführt werden. Das gilt für freiberuflich und angestellt tätige Pflegefachpersonen.

Wie Sie genau vorgehen müssen, damit Sie die entsprechende Bestätigung erhalten, erfahren Sie hier.

 

Kontakt

Roswitha Koch, Abteilung Pflegeentwicklung und Karin Sommer (Sekretariat)

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