Diabetesfachberatung

Allgemeines

Die Diabetesfachberatung ist ein Spezialgebiet der Gesundheits- und Krankenpflege, das gemäss Krankenversicherungsgesetz eine vom SBK anerkannte spezifische Weiterbildung voraussetzt.

Anerkannte Weiterbildungen

  • Das Westschweizer Bildungszentrum Espace Compétences in Cully b. Lausanne, Route Grandvaux 14, 1096 Cully, bietet eine französischsprachige, vom SBK anerkannte Weiterbildung zur HöFa I mit Schwerpunkt Diabetesfachberatung an.
    Weitere Informationen: https://espace-competences.ch/formation/option-diabetologie/

Andere Weiterbildungen können ebenso berücksichtig werden. Dabei wird die Gleichwertigkeit durch die Anerkennungskommission Diabetesberatung geprüft.

Gleichwertigkeit der Weiterbildung Diabetesberaterin DDG / Diabetesberater DDG

Folgende Frage wird immer wieder gestellt: "Erhalte ich die Anerkennung als Diabetesberater/-in, wenn ich in Deutschland die Weiterbildung Diabetesberaterin DDG / Diabetesberater DDG der Deutschen Diabetes Gesellschaft absolviert habe?"
Festzuhalten ist hier, dass die Weiterbildung des DDG NICHT grundsätzlich von der Diabeteskommission als gleichwertig zur HöFa 1 in Diabetesberatung oder der HFP Diabetesfachberatung anerkennt. In jedem Fall muss ein Gesuch an die Anerkennungskommission gestellt werden. Diese prüft jedes Anerkennungsgesuch individuell und legt fest, welche Weiterbildungsleistungen – neben der Weiterbildung des DDG – noch erbracht werden müssen, um die Anerkennung zu erhalten.

Termine

Die Anerkennungskommission Diabetes trifft sich zwei Mal pro Jahr für die Prüfung der eingegangenen Gesuche. Damit Ihr Gesuch bei der nächsten Sitzung geprüft werden kann, muss es spätestens 3 Wochen vorher vollständig im Sekretariat Bildung eingehen und die Bearbeitungsgebühr muss vor Eingang des Gesuches auf das Konto des SBK einbezahlt sein.

Die nächsten Sitzungstermine sind:

2021

  • 01. Juni 2021
  • 16. November 2021

Kosten

Die Prüfung des Gesuchs ist kostenpflichtig und deckt den Aufwand der SBK Geschäftsstelle und der Anerkennungskommission Diabetes

Für SBK-Mitglieder:

mit HöFa 1 Ausweis oder HFP Diplom:   CHF 300.00
Gleichwertigkeitsprüfung einer anderen Ausbildung in Diabetesfachberatung:CHF 600.00

 

Für Nichtmitglieder

mit HöFa 1 Ausweis oder HFP Diplom:   CHF 500.00
Gleichwertigkeitsprüfung einer anderen Ausbildung in Diabetesfachberatung:CHF 800.00

 

Die Gebühren für die Prüfung des Gesuchs sind auf folgendes Konto zu überweisen:
PC-Konto des SBK
30-1480-9
IBAN: CH88 0900 0000 3000 1480 9

Die Gebühren müssen auf jeden Fall vor einer Überprüfung des Gesuches bezahlt werden. Im Falle einer Ablehnung der Anerkennung als Diabetesfachperson werden die Gebühren nicht zurückerstattet.

Wichtige Formulare

Reglement der Anerkennungskommission
Ausführungsbestimmungen zum Reglement der Anerkennungskommission
Gesuchsformular

Weitere Informationen

Ihr Gesuch richten Sie bitte vollständig (bevorzugt elektronisch) an bildung(at)sbk-asi.ch oder per Post an Anerkennungskommission Diabetesberatung, SBK Geschäftsstelle, Abteilung Bildung, Choisystrasse 1, 3001 Bern

Unter der Nummer 031 388 36 38 oder unter der Mailadresse bildung(at)sbk-asi.ch erhalten Sie weitere Informationen und Sie können Ihre Fragen bezüglich Diabetesfachanerkennung stellen.

Voraussetzungen für die Berufsausübung

Als freiberufliche Pflegefachperson

Als angestelle/r Diabetesfachberater/in

Auch Diabetesfachberaterinnen, die in einer Beratungsstelle von diabetesschweiz tätig sind, sowie Teamverantwortliche einer ambulanten Diabetesberatung in einer Klinik oder einem Spital, müssen ihre Weiterbildung zwingend durch den SBK anerkennen lassen.

Da die Anerkennung unbeschränkt gültig ist und sie die berufliche Mobilität erleichtert, empfiehlt der SBK, dass auch Diabetesberaterinnen ohne Teamverantwortung, die in Spitälern oder Kliniken angestellt sind, ihre Weiterbildung anerkennen lassen.

Hierzu sind folgende Schritte erforderlich:

  • Bei der SBK-Anerkennungskommission ein Gesuch um Anerkennung als Diabetesfachberaterin nach KVG einreichen.
    Gesuchsformular
  • Als Diabetesfachberaterin im ambulanten Bereich eines Spitals eine K-Nummer gemäss Tarifvertrag zwischen H+ und Krankenversicherern durch den Arbeitgeber beantragen lassen.
    Die K-Nummer soll gewährleisten, dass Leistungen zulasten der Krankenversicherung nur unter der Verantwortung von Fachleuten erbracht werden, welche die gesetzlichen und vertraglichen Voraussetzungen erfüllen. Die K-Nummer ist nicht übertragbar und bleibt bei einem Stellenwechsel bei der Person.
    Der SBK empfiehlt deshalb, möglichst für alle angestellten Diabetesberaterinnen eine K-Nummer zu beantragen, und nicht nur für Teamverantwortliche oder Allein-Beraterinnen, wie es das Gesetz vorschreibt.
  • Für die Tätigkeit bei diabetesschweiz eine Nummer gemäss Tarifvertrag zwischen diabetesschweiz und Krankenversicherern vom Arbeitgeber beantragen lassen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Partner.

 

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