Eidg. Prüfungen

Einige Spezialisierungen im Pflegebereich führen zu einem eidgenössischen Titel. Sie werden durch die Eidgenossenschaft reglementiert.

Höhere Fachprüfungen

Die eidgenössische höhere Fachprüfung HFP ist für Berufspersonen gedacht, die über einen Pflegediplom  auf der Tertiärstufe verfügen (diplomierte Pflegefachpersonen HF/FH).

Seit 2012 haben Pflegefachpersonen die Möglichkeit, die Höhere Fachprüfung für Fachexpertin / Fachexperte für Infektionsprävention im Gesundheitswesen abzulegen. Der SBK ist Partner der Trägerschaft.

Eine HFP im Operationsbereich ist derzeit in Vorbereitung.

Im Rahmen des Projekts «Kompetenzprofile Pflege» der OdASanté wird ausserdem geprüft, die folgenden Weiterbildungen in Pflege als eidgenössisch höhere Fachprüfungen HFP anzubieten:

  • Onkologiepflege
  • Diabetesfachberatung
  • Geriatrie-Gerontopsychiatrie
  • Palliative Care
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Psychiatriepflege
  • Rehabilitation (mit Spezialisierung)
  • Kinder und Jugendliche
  • Nephrologiepflege
  • Mütter- und Väterberatung

Eidgenössische Berufsprüfungen

Die eidgenössische Berufsprüfung (BP) ist für Berufsleute konzipiert, welche über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II verfügen. Dies ist normalerweise ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ). Da Pflegefachpersonen über einen Abschluss auf der tertiären Stufe verfügen, ist die BP nicht für sie vorgesehen.

Es gibt jedoch Ausnahmen: Pflegefachleute, die als medizinische Kodierer tätig sind, haben die Möglichkeit, eine eidgenössische Berufsprüfung als medizinische Kodierer abzulegen.

Prüfungsordnung zur EP medizinische Kodierer  

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«Krankenpflege»