Aktuell

07.11.2018

Zum Jahrestag der Einreichung der eidgenössischen Volksinitiative für eine starke Pflege machten in acht Schweizer Städten hunderte Freiwillige symbolisch auf den Fachkräftemangel in den Pflegeberufen aufmerksam, während (...)
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25.10.2018

Der SBK äussert sich in der Vernehmlassung gegen geplante Änderungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung KLV. Eine Senkung der Krankenkassenbeiträge an die Spitex läuft der Strategie ambulant vor stationär zuwider und verstärkt (...)
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«Krankenpflege»

Berufstitel

Titelschutz

An einem Treffen des SBK mit SBFI, SBK, SRK und der OdaSanté herrschte Einigkeit über die Notwendigkeit des Titelschutzes und es wurden entsprechende Merkblätter erarbeitet:

Merkblatt Pflegefachfrau/Pflegefachmann

Merkblatt Fachfrau / Fachmann Gesundheit

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Gültigkeit der altrechtlichen Titel

Prinzipiell gilt: Alle altrechtlich erworbenen Titel der Gesundheits- und Krankenpflege behalten ihre uneingeschränkte Gültigkeit und befähigen die Inhaber/-innen, ihren Beruf im Rahmen ihrer Kompetenzen auszuüben.

Eine Übersicht über die alt- und neurechtlichen Titel ausgewählter Berufe im Gesundheitswesen finden Sie hier.

Eine Übersicht über die alt- und neurechtlichen Titel ausgewählter Berufe im Gesundheitswesen im Bereich der Weiterbildungen finden Sie hier.


Bildungsreform

Eine kleine Revolution im Bildungsbereich fand 2004 statt, als die Gesundheitsberufe ins schweizerische Bildungssystem integriert wurden. Damit ging die Reglementierung der Gesundheitsberufe vom Schweizerischen Roten Kreuz SRK an den Bund über. Heute ist das Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation (SBFI) das zuständige Organ.   

Berufstitel, die nach altem Recht erworben wurden, sind in die neurechtlichen Titel überführt oder ihnen gleichgestellt worden, um ihren InhaberInnen eine berufliche Entwicklung zu ermöglichen.


Dipl. Krankenschwester/Krankenpfleger AKP, KWS, PsyKP, DN II

sind ohne weitere Auflage berechtigt, den Titel dipl. Pflegefachfrau HF / dipl. Pflegefachmann HF zu führen.

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Am 1.1.2008 trat der Rahmenlehrplan für den Bildungsgang zur diplomierten Pflegefachfrau HF / zum diplomierten Pflegefachmann HF in Kraft.

InhaberInnen eines altrechtlichen Diploms (AKP, KWS, PsyKP, DN II) sind berechtigt, den Berufstitel «diplomierte Pflegefachfrau HF / diplomierter Pflegefachmann HF» ohne weitere Auflagen zu führen.

Von Gesetzes wegen muss also kein neues Diplom ausgestellt werden. Wer trotzdem eine schriftliche Bestätigung zur Führung der neuen Berufsbezeichnung wünscht, wendet sich an die ehemalige Schule. Existiert diese nicht mehr und ist auch eine allfällige Rechtsnachfolgerin nicht in der Lage, die gewünschte Bestätigung auszustellen, ist das Schweizerische Rote Kreuz SRK zuständig.


Dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann DN I

Erforderlich ist ein verkürzter Ausbildungsgang an einer Höheren Fachschule oder Fachhochschule.

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Das Äquivalenzverfahren des SRK zum Titelerwerb „Dipl. Pflegefachfrau / dipl. Pflegefachmann HF“ für Personen mit einem Pflegediplom DN I ist per Ende 2011 eingestellt worden.

Pflegepersonen mit einem DN I, die den Titel Dipl. Pflegefachfrau/-fachmann HF erlangen möchten, müssen eine entsprechend verkürzte Ausbildung an einer Höheren Fachschule oder an einer Fachhochschule Gesundheit absolvieren. 

Die Zulassung zu einem Bachelorstudiengang in Pflege an einer Fachhochschule «sur dossier» ist möglich.


Anerkennung ausländischer Berufstitel in Pflege

Für alle Anerkennungsgesuche von Pflegediplomen, die von EU- und Nicht-EU-Staaten ausgestellt wurden, ist das Schweizerische Rote Kreuz SRK zuständig.