Präzisierungen zum NTE

Aufgrund diverses Anfragen hier einige Präzisierungen zum nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels.

Der nachträgliche Erwerb des Fachhochschultitels (NTE) in Pflege soll Pflegefachpersonen, die ihre Ausbildung mit einer Schweizer Diplom nach altem Recht abgeschlossen haben (d.h. zum Beispiel PsyKP, KWS, AKP, DNII, etc.), ermöglichen, ein weiterführendes Studium im Fachhochschulsystem zu absolvieren. Der nachträglich erworbene Bachelor berechtigt zum Beispiel zu einem Masterstudium mit dem Ziel Advanced Nursing Practice, oder für Lehre oder Forschung.

Das SBFI hat die Ausbildungen, die Anrecht auf den NTE geben, definiert. Sie sind in diesem Dokument aufgeführt: http://www.fhschweiz.ch/webautor-data/1051/2015_Jan_Merkblatt_Pflege_dt.pdf 

Pflegefachpersonen, die die Anforderungen vollständig erfüllen, sind eingeladen ihren Antrag zu stellen.

Zudem gilt: 

  • Die alten Titel behalten ihre Gültigkeit, ohne zeitliche Begrenzung
  • Die oben genannten Diplome berechtigen bereits zum Führen des Titels dipl. Pflegefachfrau HF/dipl. Pflegefachmann HF.
  • Es gibt keine Verpflichtung, den FH-Titel zu beantragen.
  • Die Frist für den NTE dauert gemäss SBFI bis 2025
  • Ausländische Pflegediplome werden für den NTE nicht in Betracht gezogen.

Pflegefachpersonen mit einem Schweizer Pflegediplom, die nicht alle Anforderungen des SBFI für den NTE erfüllen, die aber schon mehrere anerkannte, bewährte und zertifizierte Weiterbildungen (HF oder FH) absolviert haben, und die kurz- oder langfristig planen, ein MSc-Studium in Angriff zu nehmen, sollen dennoch ihr Dossier beim SBFI einreichen.

Zum Beispiel:

  • Sie sind dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann DNII (1998) mit einer Weiterbildung zum dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann Intensivpflege (2006; durch den SBK zertifiziert) und einem CAS Klinisches Assessment und Patientenberatung (2010),
  • oder dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann AKP (1989), mit einer Weiterbildung zur dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann Anästhesiepflege (1994; durch den SBK zertifiziert) und einem CAS Geriatrie (2011),
  • oder dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann DNII (2004) und einem DAS in Palliative Care (2012)

Der SBK ist bereit, 2 bis 3 Präzedenzfälle bei einem Rekurs rechtlich zu unterstützen.

 

 

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