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«Krankenpflege»

Nachträglicher Erwerb des Fachhochschultitels (NTE)

25. Mai 2017

Das Bundesgericht hat die sechs Rekurse abgelehnt, die der SBK gegen die negativen Entscheide des SBFI eingereicht hat. Brigitte Neuhaus, Leiterin Abteilung Bildung des SBK, spricht von politisch motivierten Entscheiden.

Schlechte Nachrichten betreffend dem nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels (NTE): Im Januar und Februar hat das Bundesgericht die sechs Rekurse abgelehnt, die der SBK gegen die negativen Entscheide des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) eingereicht hat.

«Die vom Bundesgericht angeführten Argumente zeigen vor allem den politischen Charakter der Entscheide. Wir werden uns gegen diese diskriminierenden Entscheide wehren», erklärt Brigitte Neuhaus, Abteilungsleiterin Bildung des SBK Schweiz. Nachdem die rechtlichen Mittel ausgeschöpft sind, wird der SBK nun direkt an die Politik appellieren, um auf die unhaltbare Situation aufmerksam zu machen. «Wir werden einen Vorstoss im Parlament einreichen», kündigt Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des SBK Schweiz, an.

In seinen Erwägungen folgt das Bundesgericht dem SBFI, das mit der «Gefahr einer übermässigen Akademisierung» der Pflege argumentiert. Dabei wird davon ausgegangen, dass in der Pflege im Zusammenhang mit dem Erhalt der Höheren Fachschulen (HF) eine Sonderregelung nötig ist. In Anbetracht des bestehenden Personalmangels hält der SBK diese Haltung für verfehlt. Indem die Gerichte zudem als Weiterbildung nur die im Bereich «Gesundheit» an Fachhochschulen erworbenen Qualifikationen anrechnen, werden diplomierte Pflegefachpersonen mit Abschlüssen aus universitären Studiengängen diskriminiert. Seit die NTE-Verordnung vor zwei Jahren in Kraft getreten ist, wird sie vom SBFI so restriktiv wie nur möglich ausgelegt. Die Folge: Nur 250 Titel wurden nachträglich erteilt.