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11.12.2014

Am 12. Januar wird in Zürich die neue Interessengruppe für Wundfachleute gegründet.
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«Krankenpflege»

Nachträglicher Titelerwerb: Wehren Sie sich und nehmen Sie an der Vernehmlassung teil!

21. März 2014

Das SBFI hat einen inakzeptablen Entwurf zum Nachträglichen Titelerwerb (NTE) für die Pflege vorgelegt. Der SBK ruft seine Mitglieder auf, ebenfalls ihren Unmut zu äussern.

Gemäss dem Vorentwurf des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) soll es nur für eine Minderheit der InhaberInnen altrechtlicher Diplome möglich sein, nachträglich einen Fachhochschultitel zu erwerben. Direkt zugelassen sind ausschliesslich die Inhaberinnen eines Höfa II-Diploms, Höfa I müssen zusätzlich einen Nachdiplomkurs auf Fachhochschulniveau im Umfang von 200 Lektionen/10 ECTS absolviert haben.

Andere Nachdiplomausbildungen, zum Beispiel ein NDS in Intensivpflege sind nicht zum NTE zugelassen. Völlig blockiert wären auch jüngere DNII, die ihren Abschluss vor 2005 gemacht haben und sich beruflich weiterentwickeln möchten. Da Brückenangebote abgeschafft werden, wäre für sie der einzige Weg ein kompletter Neustart mit einem Bachelorstudiengang.

Für den SBK ist der präsentierte Entwurf daher nicht akzeptabel und er hat sich in der Vernehmlassung auch entsprechend geäussert. Um gegenüber den Verantwortlichen mehr Druck zu machen, braucht es auch Ihre Unterstützung!

Deshalb: Machen Sie, vor allem wenn Sie selber betroffen sind, von Ihrem Recht Gebrauch, an der Vernehmlassung teilzunehmen. Es ist wichtig, dass das SBFI merkt, dass es mit diesem Vorschlag seine eigenen Bemühungen torpediert, mit denen die Attraktivität des Berufs gesteigert werden soll.

Schreiben Sie am besten einen persönlichen Brief, wie der restriktive Vorentwurf sie persönlich betrifft. Falls nötig finden Sie Argumente unter diesem Link und in den dort verfügbaren Dokumenten.
Oder übernehmen Sie den Musterbrief und passen Sie in nach Wunsch an.

Schicken Sie Ihr Schreiben (am besten per Mail) an stefanie.haab(at)sbfi.admin.ch
und eine Kopie auch an die Abteilung Bildung des SBK: bildung(at)sbk-asi.ch, damit wir abschätzen können, wieviele Personen sich beteiligt haben.

Die Vernehmlassungsfrist läuft noch bis am 18. April.

Bei Fragen melden sie sich bei der Abteilung Bildung:

Tel. 031 388 36 38 (Mo–Do, 10–12 und 14–16 Uhr)

Links: